Unlearn Patriarchy 2 (Ireti Amojo)
Der Bestseller »Unlearn Patriarchy« hat unglaublich viele Menschen inspiriert. FĂŒr den Folgeband der feministischen Anthologie versammeln die Herausgeberinnen und Bestsellerautorinnen Emilia Roig und Alexandra Zykunov zusammen mit Silvie Horch weitere prominente Autor*innen und Aktivist*innen, um den so hartnĂ€ckigen patriarchalischen PrĂ€gungen unserer Gesellschaft nachzuspĂŒren und Möglichkeiten, diese endlich und ganz konkret zu verlernen.
In 13 ehrlichen und radikalen Essays beleuchten die Beitragenden die krassen Auswirkungen des Patriarchats auf unser aller Leben. Sie berichten von ihrem eigenen Weg hin in eine diskriminierungsfreie Gesellschaft und geben Impulse, wie wir internalisierte Muster erkennen und aufgeben können. Ein Must read fĂŒr alle, die mit der andauernden Ungleichheit zwischen Frau und Mann, weiĂ und Schwarz, hetero und queer, arm und reich sowie den zugrunde liegenden Strukturen nicht einverstanden sind.
Autorenportrait
Ireti Amojo spielte Basketball und studierte an der Washington State University, USA. AnschlieĂend spielte sie in der Ersten Bundesliga, bestritt 21 LĂ€nderspiele fĂŒr die Frauennationalmannschaft und absolvierte ihr Masterstudium an der UniversitĂ€t Duisburg-Essen. 2017 zog sie aus persönlichen GrĂŒnden zurĂŒck nach Berlin und beendete dadurch ihre Karriere in der Ersten Bundesliga. Zuletzt spielte Ireti in der Zweiten Bundesliga und erhielt ein Stipendium fĂŒr ihre Promotion in Wirtschaftsinformatik an der Freien UniversitĂ€t Berlin. Ireti beendete 2020 ihre Karriere als Basketballspielerin und engagierte sich anschlieĂend in verschiedenen Funktionen fĂŒr den Frauenbasketball. Seit 2020 ĂŒbernimmt Ireti Amojo Aufgaben als Koordinatorin fĂŒr den MĂ€dchen- und Frauenbasketball bei ALBA Berlin und ist Teil einer Initiative fĂŒr FLINTA*-Sichtbarkeit im Basketball. Nach ihrer Promotion wechselte Ireti in den MobilitĂ€tssektor und arbeitet heute in der IT- und Digitalisierung.
Melina Borcak ist bosniakische Journalistin, Filmemacherin und Medienkritikerin. Als genderwahnsinnige Asyltouristin islamisiert sie die LĂŒgenpresse, u.a. CNN, Deutsche Welle und arte. Seit fast 15 Jahren wird sie dafĂŒr bezahlt, seit sechs von deutschen Steuergeldern. Somit schafft sie den von Rassisten umheulten Balanceakt zwischen "Deutschen Jobs klauen" und "deutschen Steuerzahlern auf der Tasche liegen". Sie arbeitet u.a. zu Feminismus, Rassismus, Genoziden und antirassistischer Medienkritik - genau die Themen, die random Jochen aus Hoppedorf gemacht hĂ€tte, wenn AuslĂ€nder nicht seinen Job geklaut hĂ€tten. Bei Insta macht sie Journalismus direkt fĂŒr ihre Community und ihr Buch Mekka hier, Mekka da - Wie wir ĂŒber antimuslimischen Rassismus sprechen mĂŒssen zeigt, wie Framing und Sprache Rassimus stĂ€rken - und was wir dagegen tun können.
Yassamin-Sophia (Mino) Boussaoud wurde 1990 in Prien am Chiemsee geboren. Als Kind eines Tunesiers und Arbeiter*innenkind gestaltete sich deren Leben, im zutiefst konservativen und sehr wohlhabenden Chiemgau, als emotionale Herausforderung. Rassismus, Klassismus und Fettfeindlichkeit waren stets prĂ€sent. Unter dem Namen @minoandtheirchaos schreibt Mino heute ĂŒber ebendiese Erfahrungen. They hat mehrere GedichtbĂ€nde herausgebracht. In deren Lyrik versucht Mino, sich sprachlich zwischen radikaler Sanftheit und sanfter RadikalitĂ€t einzuordnen. Im Herbst 2024 erscheint Boussaouds erster Roman im Haymon Verlag. Yassamin-Sophia (Mino) Boussaoud identifiziert sich als queere, fette, nicht binĂ€re Person. Privat ist Mino Elternteil von zwei Kindern, verheiratet und lebt mit deren Familie in MĂŒnchen.Â
Miriam Davoudvandi ist freie Journalistin, Moderatorin, Autorin und DJ aus Berlin mit iranischen und rumĂ€nischen Wurzeln. Als ehemalige Chefredakteurin des Musikmagazins splash! Mag nahm sie sich vor, "Rap wieder weich" zu machen, arbeitet seitdem zu groĂen Teilen in musikjournalistischen Kontexten und hatte schon alle wichtigen Musiker*innen vor der Linse. In ihrem Podcast Danke, gut. Der Podcast ĂŒber Pop und Psyche, der bei WDR Cosmo erscheint, spricht sie seit fast vier Jahren regelmĂ€Ăig mit Personen aus der Ăffentlichkeit sowie Expert*innen ĂŒber mentale Gesundheit. FĂŒr ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel als "Musikjournalistin des Jahres" beim International Music Journalism Award (IMJA) oder als eine der "Top 30 unter 30"-Journalist*innen vom Medium Magazin. Unter ihrem DJ-Pseudonym Cashmiri hat sie schon auf allen wichtigen Club- und FestivalbĂŒhnen des Landes aufgelegt.
Anne Dittmann ist Spiegel-Bestseller-Autorin (Solo, selbst & stĂ€ndig - Was Alleinerziehende wirklich brauchen), schreibt als Journalistin ĂŒber familienpolitische Themen, u.a. fĂŒr ZEIT Online, SZ und Brigitte-Titel, und spricht in ihrem wöchentlichen Podcast SOLO MOMS mit Expert*innen, um Allein- und Getrennterziehenden zu ermutigen und zu inspirieren. Sie produziert achtsame, moderne und diverse Freund*innenbĂŒcher (Meine Crew) und macht sich ehrenamtlich fĂŒr Kinderrechte stark; 2023 hat sie mit ihrer Petition fĂŒr eine wirksame Kindergrundsicherung ĂŒber 50.000 Stimmen eingesammelt und ihre Forderung fĂŒr mehr Geld gegen Kinderarmut im Bundestag verteidigt. Sie lebt mit ihrem Kind in Berlin.
Karin Hartmann ist Architektin und Autorin. Sie schreibt, spricht und forscht zu Architektur und Stadtplanung aus intersektional-feministischer Sicht. Ihr 2022 erschienenes Buch Schwarzer Rolli, Hornbrille. PlĂ€doyer fĂŒr einen Wandel in der Planungskultur zur strukturellen Diskriminierung innerhalb der Architekturbranche avancierte innerhalb der Fachszene zum Bestseller. Erfahrungen als selbststĂ€ndige Architektin und Aktivistin, als Referentin und Mutter prĂ€gen ihren Fokus und Schreibstil. Sie ist Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) und erste Vorsitzende des Karrierenetzwerks architektinnen initiative nw. Im Wintersemester 2023/2024 war Karin Hartmann Gastprofessorin des Claiming*Spaces Collective an der Technischen UniversitĂ€t Wien.
Asha Hedayati arbeitet als AnwĂ€ltin im Familienrecht und vertritt hierbei schwerpunktmĂ€Ăig gewaltbetroffene Frauen bei Trennungen und Scheidungsverfahren. Neben der Arbeit als AnwĂ€ltin bildet sie Sozialarbeiter*innen von FrauenhĂ€usern und Frauenberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet aus und ist Gastdozentin fĂŒr Familienrecht und Kinder- und Jugendhilferecht an der Alice-Salomon-Hochschule und der ParitĂ€tischen Akademie. Sie ist Vorstandsvorsitzende einer Schutzeinrichtung in Berlin. Als Panelistin und Speakerin spricht sie regelmĂ€Ăig öffentlich zu den Themen hĂ€usliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen. Im September 2023 ist ihr Buch Die stille Gewalt - Wie der Staat Frauen allein lĂ€sst im Rowohlt Verlag erschienen, das zum Bestseller wurde.
Prof. Dr. med. Mandy Mangler ist ChefĂ€rztin zweier Kliniken fĂŒr GynĂ€kologie und Geburtsmedizin Vivantes in Berlin. Sie ist Autorin des Podcasts Gyncast und TrĂ€gerin des Berliner Frauenpreises 2022. Sie unterstĂŒtzt die Frauenheilkunde wissenschaftlich und gesellschaftspolitisch auf dem Weg, geschlechtergerechter und qualitativ besser zu werden. Dabei engagiert sie sich als Expertin fĂŒr "feministische GynĂ€kologie". Mandy Mangler ist Vorsitzende der Gesellschaft fĂŒr GynĂ€kologie und Geburtsmedizin Berlin und Vorsitzende der Berliner ChefĂ€rzte und ChefĂ€rztinnen der BLFG e. V., der Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ărztinnen und Ărzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe e. V.
Rebecca Maskos ist Psychologin, nach einem Volontariat bei Radio Bremen freie Journalistin und Wissenschaftlerin in den Disability Studies. Dort promovierte sie 2023 zu internalisiertem Ableismus und Rollstuhlnutzung. Sie ist der Behindertenbewegung eng verbunden und kommentiert als freie Journalistin Behindertenpolitik und Inklusion. Sie leitete Projekte zum Thema Gewalt gegen behinderte Frauen und MĂ€dchen, hob das Online-Projekt Leidmedien.de mit aus der Taufe, war Redakteurin behindertenpolitischer Zeitschriften. Im Jahr 2023 schrieb sie zusammen mit Mareice Kaiser das Buch Bist du behindert oder was?. Den Begriffe ableism lernte sie bereits 2001 beim Studium in den USA kennen und schĂ€tzen. Seitdem arbeitet sie mit daran, die Disability Studies auch im deutschsprachigen Bereich zu verankern, zum Beispiel als Mitherausgeberin der Zeitschrift fĂŒr Disability Studies.
Saboura Manpreet Naqshband (sie/they) ist muslimische Feminist*in, Politikwissenschaftler*in und KunstpĂ€dagog*in. GegenwĂ€rtig forscht und lehrt sie zu postkolonial-feministischer Ăsthetik und Bildung an der UniversitĂ€t der KĂŒnste, Berlin. Ihre Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Islam und (Queer-)Feminismus, Rassismuskritik, IntersektionalitĂ€t, migrantische Selbstorganisation, Klasse und Ăsthetische Bildung in der (Post-)Migrationsgesell
Weitere Angaben

Description
Der Bestseller »Unlearn Patriarchy« hat unglaublich viele Menschen inspiriert. FĂŒr den Folgeband der feministischen Anthologie versammeln die Herausgeberinnen und Bestsellerautorinnen Emilia Roig und Alexandra Zykunov zusammen mit Silvie Horch weitere prominente Autor*innen und Aktivist*innen, um den so hartnĂ€ckigen patriarchalischen PrĂ€gungen unserer Gesellschaft nachzuspĂŒren und Möglichkeiten, diese endlich und ganz konkret zu verlernen.
In 13 ehrlichen und radikalen Essays beleuchten die Beitragenden die krassen Auswirkungen des Patriarchats auf unser aller Leben. Sie berichten von ihrem eigenen Weg hin in eine diskriminierungsfreie Gesellschaft und geben Impulse, wie wir internalisierte Muster erkennen und aufgeben können. Ein Must read fĂŒr alle, die mit der andauernden Ungleichheit zwischen Frau und Mann, weiĂ und Schwarz, hetero und queer, arm und reich sowie den zugrunde liegenden Strukturen nicht einverstanden sind.
Autorenportrait
Ireti Amojo spielte Basketball und studierte an der Washington State University, USA. AnschlieĂend spielte sie in der Ersten Bundesliga, bestritt 21 LĂ€nderspiele fĂŒr die Frauennationalmannschaft und absolvierte ihr Masterstudium an der UniversitĂ€t Duisburg-Essen. 2017 zog sie aus persönlichen GrĂŒnden zurĂŒck nach Berlin und beendete dadurch ihre Karriere in der Ersten Bundesliga. Zuletzt spielte Ireti in der Zweiten Bundesliga und erhielt ein Stipendium fĂŒr ihre Promotion in Wirtschaftsinformatik an der Freien UniversitĂ€t Berlin. Ireti beendete 2020 ihre Karriere als Basketballspielerin und engagierte sich anschlieĂend in verschiedenen Funktionen fĂŒr den Frauenbasketball. Seit 2020 ĂŒbernimmt Ireti Amojo Aufgaben als Koordinatorin fĂŒr den MĂ€dchen- und Frauenbasketball bei ALBA Berlin und ist Teil einer Initiative fĂŒr FLINTA*-Sichtbarkeit im Basketball. Nach ihrer Promotion wechselte Ireti in den MobilitĂ€tssektor und arbeitet heute in der IT- und Digitalisierung.
Melina Borcak ist bosniakische Journalistin, Filmemacherin und Medienkritikerin. Als genderwahnsinnige Asyltouristin islamisiert sie die LĂŒgenpresse, u.a. CNN, Deutsche Welle und arte. Seit fast 15 Jahren wird sie dafĂŒr bezahlt, seit sechs von deutschen Steuergeldern. Somit schafft sie den von Rassisten umheulten Balanceakt zwischen "Deutschen Jobs klauen" und "deutschen Steuerzahlern auf der Tasche liegen". Sie arbeitet u.a. zu Feminismus, Rassismus, Genoziden und antirassistischer Medienkritik - genau die Themen, die random Jochen aus Hoppedorf gemacht hĂ€tte, wenn AuslĂ€nder nicht seinen Job geklaut hĂ€tten. Bei Insta macht sie Journalismus direkt fĂŒr ihre Community und ihr Buch Mekka hier, Mekka da - Wie wir ĂŒber antimuslimischen Rassismus sprechen mĂŒssen zeigt, wie Framing und Sprache Rassimus stĂ€rken - und was wir dagegen tun können.
Yassamin-Sophia (Mino) Boussaoud wurde 1990 in Prien am Chiemsee geboren. Als Kind eines Tunesiers und Arbeiter*innenkind gestaltete sich deren Leben, im zutiefst konservativen und sehr wohlhabenden Chiemgau, als emotionale Herausforderung. Rassismus, Klassismus und Fettfeindlichkeit waren stets prĂ€sent. Unter dem Namen @minoandtheirchaos schreibt Mino heute ĂŒber ebendiese Erfahrungen. They hat mehrere GedichtbĂ€nde herausgebracht. In deren Lyrik versucht Mino, sich sprachlich zwischen radikaler Sanftheit und sanfter RadikalitĂ€t einzuordnen. Im Herbst 2024 erscheint Boussaouds erster Roman im Haymon Verlag. Yassamin-Sophia (Mino) Boussaoud identifiziert sich als queere, fette, nicht binĂ€re Person. Privat ist Mino Elternteil von zwei Kindern, verheiratet und lebt mit deren Familie in MĂŒnchen.Â
Miriam Davoudvandi ist freie Journalistin, Moderatorin, Autorin und DJ aus Berlin mit iranischen und rumĂ€nischen Wurzeln. Als ehemalige Chefredakteurin des Musikmagazins splash! Mag nahm sie sich vor, "Rap wieder weich" zu machen, arbeitet seitdem zu groĂen Teilen in musikjournalistischen Kontexten und hatte schon alle wichtigen Musiker*innen vor der Linse. In ihrem Podcast Danke, gut. Der Podcast ĂŒber Pop und Psyche, der bei WDR Cosmo erscheint, spricht sie seit fast vier Jahren regelmĂ€Ăig mit Personen aus der Ăffentlichkeit sowie Expert*innen ĂŒber mentale Gesundheit. FĂŒr ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel als "Musikjournalistin des Jahres" beim International Music Journalism Award (IMJA) oder als eine der "Top 30 unter 30"-Journalist*innen vom Medium Magazin. Unter ihrem DJ-Pseudonym Cashmiri hat sie schon auf allen wichtigen Club- und FestivalbĂŒhnen des Landes aufgelegt.
Anne Dittmann ist Spiegel-Bestseller-Autorin (Solo, selbst & stĂ€ndig - Was Alleinerziehende wirklich brauchen), schreibt als Journalistin ĂŒber familienpolitische Themen, u.a. fĂŒr ZEIT Online, SZ und Brigitte-Titel, und spricht in ihrem wöchentlichen Podcast SOLO MOMS mit Expert*innen, um Allein- und Getrennterziehenden zu ermutigen und zu inspirieren. Sie produziert achtsame, moderne und diverse Freund*innenbĂŒcher (Meine Crew) und macht sich ehrenamtlich fĂŒr Kinderrechte stark; 2023 hat sie mit ihrer Petition fĂŒr eine wirksame Kindergrundsicherung ĂŒber 50.000 Stimmen eingesammelt und ihre Forderung fĂŒr mehr Geld gegen Kinderarmut im Bundestag verteidigt. Sie lebt mit ihrem Kind in Berlin.
Karin Hartmann ist Architektin und Autorin. Sie schreibt, spricht und forscht zu Architektur und Stadtplanung aus intersektional-feministischer Sicht. Ihr 2022 erschienenes Buch Schwarzer Rolli, Hornbrille. PlĂ€doyer fĂŒr einen Wandel in der Planungskultur zur strukturellen Diskriminierung innerhalb der Architekturbranche avancierte innerhalb der Fachszene zum Bestseller. Erfahrungen als selbststĂ€ndige Architektin und Aktivistin, als Referentin und Mutter prĂ€gen ihren Fokus und Schreibstil. Sie ist Mitglied im Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) und erste Vorsitzende des Karrierenetzwerks architektinnen initiative nw. Im Wintersemester 2023/2024 war Karin Hartmann Gastprofessorin des Claiming*Spaces Collective an der Technischen UniversitĂ€t Wien.
Asha Hedayati arbeitet als AnwĂ€ltin im Familienrecht und vertritt hierbei schwerpunktmĂ€Ăig gewaltbetroffene Frauen bei Trennungen und Scheidungsverfahren. Neben der Arbeit als AnwĂ€ltin bildet sie Sozialarbeiter*innen von FrauenhĂ€usern und Frauenberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet aus und ist Gastdozentin fĂŒr Familienrecht und Kinder- und Jugendhilferecht an der Alice-Salomon-Hochschule und der ParitĂ€tischen Akademie. Sie ist Vorstandsvorsitzende einer Schutzeinrichtung in Berlin. Als Panelistin und Speakerin spricht sie regelmĂ€Ăig öffentlich zu den Themen hĂ€usliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen. Im September 2023 ist ihr Buch Die stille Gewalt - Wie der Staat Frauen allein lĂ€sst im Rowohlt Verlag erschienen, das zum Bestseller wurde.
Prof. Dr. med. Mandy Mangler ist ChefĂ€rztin zweier Kliniken fĂŒr GynĂ€kologie und Geburtsmedizin Vivantes in Berlin. Sie ist Autorin des Podcasts Gyncast und TrĂ€gerin des Berliner Frauenpreises 2022. Sie unterstĂŒtzt die Frauenheilkunde wissenschaftlich und gesellschaftspolitisch auf dem Weg, geschlechtergerechter und qualitativ besser zu werden. Dabei engagiert sie sich als Expertin fĂŒr "feministische GynĂ€kologie". Mandy Mangler ist Vorsitzende der Gesellschaft fĂŒr GynĂ€kologie und Geburtsmedizin Berlin und Vorsitzende der Berliner ChefĂ€rzte und ChefĂ€rztinnen der BLFG e. V., der Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ărztinnen und Ărzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe e. V.
Rebecca Maskos ist Psychologin, nach einem Volontariat bei Radio Bremen freie Journalistin und Wissenschaftlerin in den Disability Studies. Dort promovierte sie 2023 zu internalisiertem Ableismus und Rollstuhlnutzung. Sie ist der Behindertenbewegung eng verbunden und kommentiert als freie Journalistin Behindertenpolitik und Inklusion. Sie leitete Projekte zum Thema Gewalt gegen behinderte Frauen und MĂ€dchen, hob das Online-Projekt Leidmedien.de mit aus der Taufe, war Redakteurin behindertenpolitischer Zeitschriften. Im Jahr 2023 schrieb sie zusammen mit Mareice Kaiser das Buch Bist du behindert oder was?. Den Begriffe ableism lernte sie bereits 2001 beim Studium in den USA kennen und schĂ€tzen. Seitdem arbeitet sie mit daran, die Disability Studies auch im deutschsprachigen Bereich zu verankern, zum Beispiel als Mitherausgeberin der Zeitschrift fĂŒr Disability Studies.
Saboura Manpreet Naqshband (sie/they) ist muslimische Feminist*in, Politikwissenschaftler*in und KunstpĂ€dagog*in. GegenwĂ€rtig forscht und lehrt sie zu postkolonial-feministischer Ăsthetik und Bildung an der UniversitĂ€t der KĂŒnste, Berlin. Ihre Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Islam und (Queer-)Feminismus, Rassismuskritik, IntersektionalitĂ€t, migrantische Selbstorganisation, Klasse und Ăsthetische Bildung in der (Post-)Migrationsgesell











