Tönle (Mario Rigoni Stern)
Die Geschichte eines Reisenden, dessen Leben untrennbar mit seiner Heimat verbunden ist. Auf der Hochebene von Asiago, an der Grenze zwischen dem Königreich Italien und Ăsterreich-Ungarn, lebt Mitte des 19. Jahrhunderts Tönle Bintarn. Ein einfacher Mann, ein Hirte, der schmuggelt, um seine Familie zu ernĂ€hren. Als er aus Versehen einen ZollwĂ€chter verletzt, muss er fliehen und hilft fortan in den WĂ€ldern KĂ€rntens beim Holzabrinden und dann einem Bauern in der Steiermark aus, wird Hausierer von Kunstdrucken in den Karpaten, GĂ€rtner in Prag, Pferdehirt in Ungarn. Doch jeden Winter kehrt der EinzelgĂ€nger von den Grenzbeamten unbemerkt nach Hause zurĂŒck, zu seiner Frau und seinen Kindern. Erst nach Jahren wird Tönle begnadigt und kann sein Leben als SchĂ€fer wieder aufnehmen. Doch bald zerbricht die Welt, wie er sie kennt, erneut: Als der Erste Weltkrieg ausbricht, ist er achtzig Jahre alt. WĂ€hrend seine geliebte Heimat nur noch ein Schlachtfeld ist, weigert sich der alte Mann, seine Herde, sein Haus und seine Familie aufzugeben. In poetischer, klarer Sprache erzĂ€hlt Mario Rigoni Stern die Geschichte eines freien Geistes, der zwischen den MĂ€chten der Geschichte gefangen ist: dem Untergang der K.u.k.-Monarchie, den Wirren des Ersten Weltkriegs und dem Zerfall der alten bĂ€uerlichen Welt.
Autorenportrait
Weitere Angaben

Description
Die Geschichte eines Reisenden, dessen Leben untrennbar mit seiner Heimat verbunden ist. Auf der Hochebene von Asiago, an der Grenze zwischen dem Königreich Italien und Ăsterreich-Ungarn, lebt Mitte des 19. Jahrhunderts Tönle Bintarn. Ein einfacher Mann, ein Hirte, der schmuggelt, um seine Familie zu ernĂ€hren. Als er aus Versehen einen ZollwĂ€chter verletzt, muss er fliehen und hilft fortan in den WĂ€ldern KĂ€rntens beim Holzabrinden und dann einem Bauern in der Steiermark aus, wird Hausierer von Kunstdrucken in den Karpaten, GĂ€rtner in Prag, Pferdehirt in Ungarn. Doch jeden Winter kehrt der EinzelgĂ€nger von den Grenzbeamten unbemerkt nach Hause zurĂŒck, zu seiner Frau und seinen Kindern. Erst nach Jahren wird Tönle begnadigt und kann sein Leben als SchĂ€fer wieder aufnehmen. Doch bald zerbricht die Welt, wie er sie kennt, erneut: Als der Erste Weltkrieg ausbricht, ist er achtzig Jahre alt. WĂ€hrend seine geliebte Heimat nur noch ein Schlachtfeld ist, weigert sich der alte Mann, seine Herde, sein Haus und seine Familie aufzugeben. In poetischer, klarer Sprache erzĂ€hlt Mario Rigoni Stern die Geschichte eines freien Geistes, der zwischen den MĂ€chten der Geschichte gefangen ist: dem Untergang der K.u.k.-Monarchie, den Wirren des Ersten Weltkriegs und dem Zerfall der alten bĂ€uerlichen Welt.











