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Naturphilosophie als Metaphysik der Natur (Michael Esfeld)
Naturphilosophie und Metaphysik scheinen zwei unterschiedliche, ja, sich ausschlieĂende philosophische AnsĂ€tze zu sein. Bestimmt man aber Naturphilosophie als Metaphysik der Natur im Sinne des Projekts, im Ausgang von den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu einer kohĂ€renten und vollstĂ€ndigen Sicht der Welt zu gelangen, ergibt sich eine neue und ĂŒberraschende Konstellation. Die Bezugnahme auf die Naturwissenschaften verleiht der Metaphysik einerseits die Berechtigung dazu, revisionĂ€r zu sein, das heiĂt, ErkenntnisansprĂŒche, die aus dem alltĂ€glichen WeltverstĂ€ndnis stammen, zu revidieren. Andererseits ist eine solche Metaphysik ebenso hypothetisch wie die Wissenschaften selbst. Michael Esfeld zeigt zunĂ€chst, wie man in diesem Rahmen einen wissenschaftlichen Realismus vertreten kann, und begrĂŒndet dann so umstrittene Thesen wie die eines vierdimensionalen Blockuniversums mit Ereignissen und Prozessen statt Substanzen oder die eines naturphilosophischen Holismus und Strukturenrealismus statt eines Atomismus und rehabilitiert die Idee notwendiger Verbindungen in der Natur.
Autorenportrait
Esfeld, MichaelMichael Esfeld ist Professor fĂŒr Philosophie an der UniversitĂ€t Lausanne.
Weitere Angaben
Buch (Paperback), Deutsch, 218 Seiten
$7.45
Naturphilosophie als Metaphysik der Natur (Michael Esfeld)â
$7.45

Description
Naturphilosophie und Metaphysik scheinen zwei unterschiedliche, ja, sich ausschlieĂende philosophische AnsĂ€tze zu sein. Bestimmt man aber Naturphilosophie als Metaphysik der Natur im Sinne des Projekts, im Ausgang von den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu einer kohĂ€renten und vollstĂ€ndigen Sicht der Welt zu gelangen, ergibt sich eine neue und ĂŒberraschende Konstellation. Die Bezugnahme auf die Naturwissenschaften verleiht der Metaphysik einerseits die Berechtigung dazu, revisionĂ€r zu sein, das heiĂt, ErkenntnisansprĂŒche, die aus dem alltĂ€glichen WeltverstĂ€ndnis stammen, zu revidieren. Andererseits ist eine solche Metaphysik ebenso hypothetisch wie die Wissenschaften selbst. Michael Esfeld zeigt zunĂ€chst, wie man in diesem Rahmen einen wissenschaftlichen Realismus vertreten kann, und begrĂŒndet dann so umstrittene Thesen wie die eines vierdimensionalen Blockuniversums mit Ereignissen und Prozessen statt Substanzen oder die eines naturphilosophischen Holismus und Strukturenrealismus statt eines Atomismus und rehabilitiert die Idee notwendiger Verbindungen in der Natur.
Autorenportrait
Esfeld, MichaelMichael Esfeld ist Professor fĂŒr Philosophie an der UniversitĂ€t Lausanne.
Weitere Angaben
Buch (Paperback), Deutsch, 218 Seiten











