đ Bis zu 70% Rabatt auf ausgewĂ€hlte ArtikelSale shoppen
Die deutschen MĂ€nner und ihre Feinde (Nicolaus Sombart)
Mit seiner umfangreichen Studie taucht Sombart hinab in die Denkwelt Carl Schmitts, den er seit seiner Kindheit sehr gut kannte. Er verfolgt kennzeichnende Seitenwege, offenbart Verbindungen, sich Wiederholendes, stĂ€ndig Mitlaufendes, immer wieder Mitgedachtes wĂ€hrend aller Lebensphasen des Staatsrechtlers. Er steigt tief in den Kosmos des Gelesenen, Gelobten, Geliebten in Kunst, Literatur und Wissenschaft ein. Er entlarvt Ăngste, Klischeevorstellungen, Defekte und SchwĂ€chen, die sich in vermeintlich sachlichen Theorien fortsetzten. Und indem er dies alles fĂŒr Carl Schmitt tut, tut er es gleichzeitig fĂŒr eine ganze Denktradition. Heute wird klar, was Sombart noch nicht wissen konnte: nĂ€mlich, dass er nicht nur die psychischen HintergrĂŒnde der Denkmuster einer bestimmten akademischen Generation, die noch im Kaiserreich wurzelte, offenlegte, sondern ein Denken, das weiterhin tradiert worden ist und immer noch mit eruptiver AggressivitĂ€t in den Diskurs zurĂŒckdrĂ€ngt, wenn politische UmstĂ€nde die Zeit reif dafĂŒr erscheinen lassen. Sombart bot den Wegweiser zu diesem Denken. Es ist Zeit, sich seiner Untersuchung wieder ernsthaft zu widmen.
Autorenportrait
Nicolaus Sombart, Jahrgang 1923, studierte ab 1945 Philosophie, Staatswissenschaften und Kultursoziologie in Heidelberg, Neapel und Paris, war frĂŒh literarisch tĂ€tig und u. a. MitbegrĂŒnder der Gruppe 47, bevor er 1950 bei Alfred Weber in Heidelberg promovierte. Er arbeitete dreiĂig Jahre lang bis 1984 beim Europarat in StraĂburg. LehrauftrĂ€ge fĂŒhrten ihn an zahlreiche UniversitĂ€ten. Sein Aufenthalt beim Wissenschaftskolleg Berlin 1982/83 ist dokumentiert im 2003 veröffentlichten "Journal intime", einer radikal offenen Selbstbeschreibung und -analyse. Gerade die kosmopolitische Unerschrockenheit seines Schreibens macht Sombarts Arbeiten zu einem seltenen Gewinn. Neben seinen Schriften zur Geistesgeschichte oder der 1996 erschienenen Monografie zu Wilhelm II. bieten insbesondere seine Autobiografien "Jugend in Berlin" (1984), "Pariser Lehrjahre" (1994), "Rendezvous mit dem Weltgeist. Heidelberger Reminiszenzen" (2000) und "RumĂ€nische Reise. Ins Land meiner Mutter" (2006) auĂergewöhnliche Einblicke. In Berlin lud Sombart von 1985 bis 2007 zu einem legendĂ€ren sonntĂ€glichen Jour fixe. 2008 ist er in Frankreich gestorben.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Mit LesebÀndchen, Deutsch, 400 Seiten
$6.65
Original: $19.00
-65%Die deutschen MĂ€nner und ihre Feinde (Nicolaus Sombart)â
$19.00
$6.65
Description
Mit seiner umfangreichen Studie taucht Sombart hinab in die Denkwelt Carl Schmitts, den er seit seiner Kindheit sehr gut kannte. Er verfolgt kennzeichnende Seitenwege, offenbart Verbindungen, sich Wiederholendes, stĂ€ndig Mitlaufendes, immer wieder Mitgedachtes wĂ€hrend aller Lebensphasen des Staatsrechtlers. Er steigt tief in den Kosmos des Gelesenen, Gelobten, Geliebten in Kunst, Literatur und Wissenschaft ein. Er entlarvt Ăngste, Klischeevorstellungen, Defekte und SchwĂ€chen, die sich in vermeintlich sachlichen Theorien fortsetzten. Und indem er dies alles fĂŒr Carl Schmitt tut, tut er es gleichzeitig fĂŒr eine ganze Denktradition. Heute wird klar, was Sombart noch nicht wissen konnte: nĂ€mlich, dass er nicht nur die psychischen HintergrĂŒnde der Denkmuster einer bestimmten akademischen Generation, die noch im Kaiserreich wurzelte, offenlegte, sondern ein Denken, das weiterhin tradiert worden ist und immer noch mit eruptiver AggressivitĂ€t in den Diskurs zurĂŒckdrĂ€ngt, wenn politische UmstĂ€nde die Zeit reif dafĂŒr erscheinen lassen. Sombart bot den Wegweiser zu diesem Denken. Es ist Zeit, sich seiner Untersuchung wieder ernsthaft zu widmen.
Autorenportrait
Nicolaus Sombart, Jahrgang 1923, studierte ab 1945 Philosophie, Staatswissenschaften und Kultursoziologie in Heidelberg, Neapel und Paris, war frĂŒh literarisch tĂ€tig und u. a. MitbegrĂŒnder der Gruppe 47, bevor er 1950 bei Alfred Weber in Heidelberg promovierte. Er arbeitete dreiĂig Jahre lang bis 1984 beim Europarat in StraĂburg. LehrauftrĂ€ge fĂŒhrten ihn an zahlreiche UniversitĂ€ten. Sein Aufenthalt beim Wissenschaftskolleg Berlin 1982/83 ist dokumentiert im 2003 veröffentlichten "Journal intime", einer radikal offenen Selbstbeschreibung und -analyse. Gerade die kosmopolitische Unerschrockenheit seines Schreibens macht Sombarts Arbeiten zu einem seltenen Gewinn. Neben seinen Schriften zur Geistesgeschichte oder der 1996 erschienenen Monografie zu Wilhelm II. bieten insbesondere seine Autobiografien "Jugend in Berlin" (1984), "Pariser Lehrjahre" (1994), "Rendezvous mit dem Weltgeist. Heidelberger Reminiszenzen" (2000) und "RumĂ€nische Reise. Ins Land meiner Mutter" (2006) auĂergewöhnliche Einblicke. In Berlin lud Sombart von 1985 bis 2007 zu einem legendĂ€ren sonntĂ€glichen Jour fixe. 2008 ist er in Frankreich gestorben.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Mit LesebÀndchen, Deutsch, 400 Seiten











