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Der letzte Wildheuer (Christian Besimo)
Die ErzĂ€hlung vom letzten Wildheuer bietet einen Einblick in die wilde Tessiner Gebirgswelt sowie in eine archaische, halbnomadisch lebende Gemeinschaft, in der die Menschen der Natur noch nahe waren. Das Wildheu bildete in vielen AlpentĂ€lern die wichtigste Futterreserve, um das Vieh durch die langen Winter zu bringen. Die WildheuflĂ€chen lagen in den FelswĂ€nden, wo das GelĂ€nde zu steil war, um Weide- oder Anbauwirtschaft zu betreiben.«Der letzte Wildheuer» berichtet von einem harten, gefĂ€hrlichen Handwerk in den abschĂŒssigen BergwĂ€nden des Nordtessins, bei dessen Betrachtung es vielen, insbesondere im Flachland beheimateten, Menschen den Atem raubt. Dem nicht genug, denn der Wald in den FelswĂ€nden musste vorerst gerodet werden, bevor dort Gras fĂŒr die Futterwirtschaft wachsen konnte. Deshalb wird das Heu im Tessin Fieno di bosco oder Fieno selvatico genannt - Waldheu. Das Einbringen des Wildheus blieb jedoch nicht die einzige Arbeit, welche die Menschen in dieser archaischen Bergwelt herausforderte. Christian Besimos ErzĂ€hlung ist eine Reise in eine beinahe vergessene und weitestgehend verschwundene Tessiner Welt, geprĂ€gt von Entbehrungen und einer Einfachheit, die uns heute sprachlos zurĂŒcklĂ€sst. Dieses Werk entfĂŒhrt in eine halbnomadische alpine Kultur, deren RealitĂ€t der romantischen VerklĂ€rung des angeblich lieblichen und stets sonnigen SĂŒdens widerspricht. Eine berĂŒhrende ErzĂ€hlung, deren Figuren von der langjĂ€hrigen ethnografischen Forschungsarbeit und den zahlreichen Erlebnissen des Autors leben.
Autorenportrait
Christian E. Besimo ist 1957 in ZĂŒrich geboren. Er ist Hochschullehrer fĂŒr Zahnmedizin. Seit 45 Jahren erforscht er die Valle Verzasca. Zwischenzeitlich sind eine Reihe von ethnografi schen Schriften und zwei ErzĂ€hlbĂ€nde erschienen. Der Autor engagiert sich fĂŒr das Museo di Val Verzasca und fĂŒhrt auf Exkursionen zu ausserordentlichen Orten des Tals.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch, 160 Seiten
$9.10
Original: $26.00
-65%Der letzte Wildheuer (Christian Besimo)â
$26.00
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Description
Die ErzĂ€hlung vom letzten Wildheuer bietet einen Einblick in die wilde Tessiner Gebirgswelt sowie in eine archaische, halbnomadisch lebende Gemeinschaft, in der die Menschen der Natur noch nahe waren. Das Wildheu bildete in vielen AlpentĂ€lern die wichtigste Futterreserve, um das Vieh durch die langen Winter zu bringen. Die WildheuflĂ€chen lagen in den FelswĂ€nden, wo das GelĂ€nde zu steil war, um Weide- oder Anbauwirtschaft zu betreiben.«Der letzte Wildheuer» berichtet von einem harten, gefĂ€hrlichen Handwerk in den abschĂŒssigen BergwĂ€nden des Nordtessins, bei dessen Betrachtung es vielen, insbesondere im Flachland beheimateten, Menschen den Atem raubt. Dem nicht genug, denn der Wald in den FelswĂ€nden musste vorerst gerodet werden, bevor dort Gras fĂŒr die Futterwirtschaft wachsen konnte. Deshalb wird das Heu im Tessin Fieno di bosco oder Fieno selvatico genannt - Waldheu. Das Einbringen des Wildheus blieb jedoch nicht die einzige Arbeit, welche die Menschen in dieser archaischen Bergwelt herausforderte. Christian Besimos ErzĂ€hlung ist eine Reise in eine beinahe vergessene und weitestgehend verschwundene Tessiner Welt, geprĂ€gt von Entbehrungen und einer Einfachheit, die uns heute sprachlos zurĂŒcklĂ€sst. Dieses Werk entfĂŒhrt in eine halbnomadische alpine Kultur, deren RealitĂ€t der romantischen VerklĂ€rung des angeblich lieblichen und stets sonnigen SĂŒdens widerspricht. Eine berĂŒhrende ErzĂ€hlung, deren Figuren von der langjĂ€hrigen ethnografischen Forschungsarbeit und den zahlreichen Erlebnissen des Autors leben.
Autorenportrait
Christian E. Besimo ist 1957 in ZĂŒrich geboren. Er ist Hochschullehrer fĂŒr Zahnmedizin. Seit 45 Jahren erforscht er die Valle Verzasca. Zwischenzeitlich sind eine Reihe von ethnografi schen Schriften und zwei ErzĂ€hlbĂ€nde erschienen. Der Autor engagiert sich fĂŒr das Museo di Val Verzasca und fĂŒhrt auf Exkursionen zu ausserordentlichen Orten des Tals.
Weitere Angaben
Buch (Hardcover), Deutsch, 160 Seiten











